SELBSTTEST: Funktioniert das Waschen mit der Waschnuss?

Beim Erledigen der Wocheneinkäufe im Kaufland stieß ich bei den Wäschewaschpulvern auf ein Paket mit braunen, hohlen daumennagelgroßen Nussschalenhälften, die als natürliches Waschmittel mit vielseitiger Anwendbarkeit angepriesen wurden.
Die Beschreibung auf der Packung klang relativ einleuchtend.

Weniger überzeugen konnte das Verpackungsdesign. Was sollen uns verpixelte Bilder einer Waschmaschine, eines nicht definierbaren mickrigen Busches und der Kopf und die Arme einer blonden Frau, die scheinbar von der Decke herabhängt, sagen? Auf der Seitenwand (sieht ja keiner, wenns im Regal steht!) wollte sich der Designer selbst übertreffen und liefert uns Fotos von Struppi wie er aus einer ein Sterne Badewanne herauslugt, einer spiessigen Zimmerpflanze und einer Frau, die oben ohne aus einer Pfütze mit mysteriöser Berglandschaft im Hintergrund heraussteigt.
Halleluja!

Jedenfalls ließ ich mich nicht vom Design abschrecken.
Der Preis war pro Waschladung auf dem Niveau von konventionellen Waschmitteln.

Die Phantasie ist für Bewohner tropischer Länder verlockend:
Braucht man Waschmittel, pflückt man es sich einfach von seinem Waschnussbaum, der hoffentlich rund ums Jahr produziert.
Da die Waschnuss sowieso am Baum wächst, braucht man keine aufwendigen Produktionsverfahren zur Herstellung.

Entscheidend wäre aber, ob der Wascheffekt der Waschnuss überzeugen kann. Dieser Frage möchte ich im Folgenden nachgehen.

Eine Internetrecherche führt schnell auf die Seite von Ökotest, wo das Produkt nicht gut wegkommt – Gesamturteil: mangelhaft

Baum verschenken BeispielfotoJetzt einen Baum verschenken!
Ein originelles, nachhaltiges und persönliches Geschenk.

Die Waschnussfreunde halten jedoch dagegen. Waschnüsse seien sehr ergiebig und man könne sie mehrfach nutzen.
Der bis zu 15%ige Gehalt am Wirkstoff Saponin in den Schalen ist ein Fakt, an dem man nicht vorbeikomme.
(Saponin ist ein den Nüssen immanenter Stoff, der Schaum bilden kann und eine Waschwirkung besitzt.)
Zudem sei die Waschnuss vielseitig einsetzbar.

Durchaus stichhaltige Argumente.
Um der Sache auf den Grund zu gehen, musste ein Selbstversuch her.
Ohne Kosten und Mühen zu scheuen ersann ich also einen Versuchsaufbau, der halbwegs wissenschaftlichen Bedingungen genügen sollte.
Ein wenig Licht konnte ich ins Dunkel bringen und sogar eine vielversprechende Alternative ausfindig machen.

Der Selbstversuch
Drei Handtücher mit gleicher Art von Haushaltsverschmutzung (zerdrückte Tomate + Tomatensauce, Sonnenblumenöl und Holundermarmelade) wurden unterschiedlichen Reinigungsprozessen unterzogen:

1. bei 20°C warmem Wasser im Waschbecken

  •   Handtuch eins nur mit Wasser
  •   Handtuch zwei mit Waschnussschalen (3 Hälften)
  • Handtuch drei mit Frosch Flüssigwaschmittel (ein Spritzer oder wenige ml)

Nach einem 15-minütigen Einweichvorgang erfolgte eine 5-minütige Handwäsche.

2.  das gleiche bei kochendem Wasser

Es wurden vorher – nachher Fotos erstellt.

3. Einsatz als Shampoo und Seifenersatz aus Waschnuss Sud.

Die Testergebnisse

1. Nach Durchführung des ersten Tests waren an den trockenen Handtüchern kaum Unterschiede zwischen den verschiedenen Waschmethoden sichtbar.
Das Waschergebnis insgesamt war miserabel.
Da man üblicher Weise bei hohen Temperaturen bessere Waschergebnisse erzielen kann und sich das Saponin angeblich besser bei höheren Temperaturen löst, kam je ein Topf kochendes Wasser für die weiteren Versuche zum Einsatz.

2. Die Waschergebnisse sind insgesamt deutlich besser, als beim ersten Durchgang.
Allerdings kann nicht klar gesagt werden, welches Mittel die besten Ergebnisse geliefert hat.

Aber vielleicht möchte der Leser selbst die vorher-nachher Fotos vergleichen:

3. Der Waschnuss Sud Test
Dieser Test wird wissenschaftlichen Anforderungen nicht standhalten, da er zwangsläufig subjektiv geprägt ist.

Nachdem ich also einige Waschnüsse zusammen mit etwas Wasser in einem Topf erhitzt hatte, sie etwas köcheln ließ und der Sud anschließend noch einige Stunden ruhte, füllte ich ihn in eine handliche Glasflasche.
Bei der Anwendung in der Dusche als Seife und Shampoo gefiel mir die Konsistenz des Suds nicht sonderlich. Er war einfach zu flüssig, um ihn vernünftig dosieren zu können.
Vielleicht ließe sich hier mit einer verbesserten Produktionstechnik die Sämigkeit verbessern.
Einen Effekt konnte ich schon bemerken: Ich hatte den Eindruck, als ob die Haare nach dem Waschen weicher als sonst waren (im Vergleich zur Nutzung mit normaler Seife).

FAZIT
Holundermarmelade gehört zu den Dingen, die ein sehr hohes Verschmutzungspotenzial haben.
Vielleicht nicht die beste Option für einen Test. Andererseits, hätte die Waschnuss diese Verschmutzung beseitigen können, wäre sie der Held des Tests gewesen.
Schaum kann man bei der Anwendung der Waschnuss schon feststellen. Ich glaube also, dass sie einen Effekt haben dürfte.
Fraglich bleibt wie so oft bei Naturprodukten, wie hoch die Konzentration des Wirkstoffes ist.
Es kann gut sein, dass der Wirkstoff sich bei Lagerung und Transport weiter abbaut.

Ein großer Nachteil der Waschnüsse dürfte sein, dass sie einen recht weiten Transportweg aus Indien hinter sich haben.
So vorteilhaft es sein mag, wenn man in Indien wohnhaft ist und sich die Teile vom Baum pflückt, um sie direkt zu nutzen, so nachteilig ist es, wenn sie durch die Weltgeschichte reisen müssen, in Plastik und Karton verpackt und dann mit Jutesäckchen versehen in deutschen Supermärkten feilgeboten werden.
Auch soziale Umwerfungen im Herkunftsland sind vorstellbar. Es gibt Berichte, wonach der Preis der Waschnuss in Indien wegen der eigentlich ökologisch motivierten Nachfrage aus Industrienationen so sehr gestiegen sei, dass die Bevölkerung die Waschnuss lieber verkaufe und stattdessen selbst nicht ganz so ökologische Waschmittel der alten Generation nutze, weil diese nun günstiger seien.

Wer kalkhaltiges Leitungswasser in seiner Region hat, müsste bei der Nutzung der Waschnuss ohnehin Wasserenthärter hinzufügen, was die Sache verkompliziert und verteuert.

Baum verschenken BeispielfotoJetzt einen Baum im Regenwald verschenken!
Ein originelles, nachhaltiges und persönliches Geschenk.

Was ist also zu tun?
Die Waschwirkung der Waschnuss konnte mich nicht überzeugen.
Wobei man beim Ergebnis meines Tests ja sogar die Wirkung des Frosch Waschmittels in Frage stellen könnte.
Letztlich wird man auf weitere Tests warten müssen.
Ein Geheimtipp könnte noch die in Deutschland wachsende Rosskastanie sein.
Sie wird bereits zur Herstellung von Kosmetika eingesetzt und soll einen Saponinanteil von 8-25% haben – damit würde sie sogar die Waschnuss übertreffen.
Die beschriebene Problematik bezüglich des Transports und der sozialen Umwerfungen könnte damit auch vermieden werden.

Update 23.02.2015
Wieder in Costa Rica wurden mir neulich Samen von einem Baum namens „Jaboncillo“ gebracht.
Die Früchte dieses Baumes sollen in Teilen Nicaraguas noch zum Waschen verwendet werden.
Es handelt sich bei diesem Baum mit großer Wahrscheinlichkeit um den Waschnussbaum Sapindus saponaria.
Wie dem Link zum renommierten Smithonian Institue zu entnehmen ist, wächst dieser Baum nicht nur im tropischen Regenwald, wo man ihn vermuten würde, sondern auf dem gesamten amerikanischen Kontinent, ausser in Kanada. Nicht jedoch in Asien.

Die oben getestete Waschnuss trägt den lateinischen Namen „Sapindus mukorosi“, so jedenfalls ist es auf der Verpackung vermerkt. Sapindus mukorossi, wie die Art eigentlich heisst, kommt demnach eher in Asien vor.
Mir scheint es, als ob die Früchte der hier vorliegenden Variente etwas kleiner sind. Der Nutzen sollte aber ähnlich sein, denn eine Schaumwirkung ist ja vorhanden.

Hier noch ein paar Bilder der frischen Samen und der Schaumwirkung selbiger.

21 Gedanken zu „SELBSTTEST: Funktioniert das Waschen mit der Waschnuss?“

  1. UPDATE:
    Zum Thema erreichte mich der Kommentar eines Chemikers, der zur näheren Beleuchtung des Themas sehr hilfreich ist.
    Schliesslich wollen wir der Sache hier auf den Grund gehen.

    Im Kommentar geht es um Kritik am Versuchsaufbau, sowie um die Wirkweise verschiedener in Waschmitteln enthaltener Stoffe.
    Ich gebe den Kommentar in leicht gekürzter Form wieder:

    Schmutz in Kleidung od auf der Haut besteht hauptsächlich aus Fett, in das verschiedene Partikel (Bakterien, Rußteilchen, Erde evt Essensreste etc) eingelagert sind. Beim Waschvorgang wird der Schmutz von der Anhaftungsfläche gelöst, indem das Fett durch die waschaktiven Substanzen (WAS) bzw Tenside abgelöst wird. Dies wird durch den besonderen amphiphilen (=hydro- + lipophilen bzw. polaren + unpolaren) Molekülaufbau der Tenside erreicht. Du dürftest bei Deinem Test also eigentlich nur die Ölverschmutzung vergleichen, die anderen Stoffe (Tomate, Hollunder) enthalten Farbstoffe, die mit normalen Tensiden nicht beseitigt werden können. Hierfür benötigt man Oxidationsmittel, wie z.B. Peroxide od Enzyme o.a., die in Vollwaschmitteln enthalten sind. Ein Vollwaschmittel enthält insgesamt ca 20 verschiedene Wirkstoffe, da Schmutz keine einheitliche Stoffverbindung ist. Saponine dagegen entsprechen nur den Tensiden in Vollwaschmitteln und haben einen polaren + unpolaren Molekülaufbau. Sie können also nur Fette ablösen, wg der geringen Konz. aber nur unbefriedigend. Man müßte die Inhaltsstoffe schon aufkonzentrieren, d.h. durch Kochen (während des Waschvorgangs) herauslösen.
    Alternative Waschmittel wurden schon in meiner Jugend von verschiedenen Umweltverbänden angepriesen + haben damals wenigstens bewirkt, dass die Waschmittelindustrie ökologisch weniger problematische Stoffe entwickelt hat. So gibt es heute keine Phosphate, wenig Schaumbildner, keine nicht abbaubaren Tenside mehr in Waschmitteln. Man braucht aber für normal verschmutzte Wäsche keine Enzyme, Bleichmittel, Vergrauungsinhibitoren etc, sondern könnte Einfachwaschmittel verwenden, die aber auch nicht billiger sind.
    Nachteile der Waschnüsse:
    In Waschmaschinen enthalten die Textilien auch nach dem Spülgang noch weiterhin Waschnussrückstände, die wie alle Tenside allergische Reaktionen hervorrufen können. Man müßte also den Waschvorgang unterbrechen, das Waschwasser abpumpen und dann den Spülvorgang neu starten.
    Waschnüsse können Nichtfettschmutz kaum beseitigen.

  2. Das Thema ist gut!
    Habe mich auch für die Waschnuß interessiert.
    Saponin ein Fischgift. Übrigends, Es kann von unseren Kläranlagen nicht gefiltert werden und tötet Fischbestände!!

    Aber die Kastanien testen? Warum nicht?
    Hier in Schweden gibt es viele Bäume und die Kastanien fallen. Die gehen auch in Flüße.
    Wenn man sie vorher nutzt zum Waschen, machts doch nix.

  3. Danke, sehr hilfreich. Fragte mich auch, wie das mit der Waschnuss ist.
    IN den 70s zur Hippiezeit waren Waschnüsse aus Indien angesagt. Ich erinnere mich noch gut an jene Zeiten.

    Unser Real hat die Kiste Waschnüsse für 8,99.

    Das Aufforstungsprojekt ist übrigends auch supi!

    MfG,

    Martin

  4. Der Thread ist zwar nicht mehr der Jüngste, aber das Thema ist interessant und die wissenschaftliche Erklärung ist genial – und sie bestätigt meine mittlerweile 3-jährigen Erfahrungen mit Waschnüssen:

    Ich verwende meine Leibwäsche nur einmal und gebe sie dann in die Wäsche. Schweißanhaftungen und muffige Gerüche entfernen die Nüsse problemlos. Bei Flecken geht es nicht ohne Hilfe: Nach dem Ausziehen die Flecken nass machen und mit Schichtseife einreiben. Das geht in wenigen Sekunden. Trocknen lassen und in den Wäschekorb damit. Auch Geschirrtücher und sogar Tischtücher (wer nicht patzt, dem schmeckt es nicht) werden so wieder fleckenlos rein. Und als Waschkraftverstärker bei der Weißwäsche gebe ich 2 Löffel Kristallsoda in die Maschine. Funktioniert tadellos.

    Die Nüsse verwende ich so lange, bis der Geruch draußen ist (zumindest 3 Mal, bei niederen Temperaturen 4 oder auch 5 Mal). Wenn man sich also die Mühe macht, die Flecken vorzubehandeln, kann man der Waschmittelindustrie getrost ade sagen und sich trotzdem an fleckenloser und vor allem gestankfreier Wäsche erfreuen. Und das bei einem Bruchteil der Kosten!

    1. .Ich verwende erst seit ein paar Wochen Waschnüsse, nachdem ich im dm darüber gestolpert bin. Die Ergebnisse sind absolut ok. Die chemischen Erklärungen und Tipps zum Waschkraftverstärken sind sehr interessant und hilfreich. Aber:
      was ist denn „Schichtseife“? Gibt es einen Produktnamen?

    2. Ich benutze die Schalen auch häufig, indem ich die benutzten drinlasse im Säckchen und neue dazufülle.
      Allerdings nehme ich die Beutel mit Reißverschluss, die es für BHs regelmäßig bei ALDI zu kaufen gibt ( woanders natürlich auch)

  5. Noch etwas ist mir zum Thema eingefallen: Die Verkalkung der Waschmaschine. Ich lasse so alle 6 Monate in der leeren Maschine einen Hauptwaschgang im 95° Programm durchlaufen. Dazu gebe ich eine Packung Zitronensäure (sind glaube ich 125 g). Nach der Aufheizphase für etwa eine Stunde ausschalten, damit die Säure wirken kann. Dann das Programm zu Ende laufen lassen. Da löst sich ziemlich viel Dreck – das Wasser wird sehr grau.

    Ich habe noch nie extra Weichmacher (wie z.B. Calgon) in die Maschine gegeben – auch nicht, als ich noch mit herkömmlichem Waschmittel gearbeitet habe – und meine Maschine ist schon über 20 Jahre alt und funktioniert immer noch tadellos!

    1. Zum Thema Verkalkung: ich verwende schon seit Jahren Essig anstelle von Weichspüler, was super funktioniert – und keine Angst, die Wäsche stinkt nicht nach Essig 😉

  6. vielen dank für die informationen. was mir aber bei der diskussion fehlt, ist der vergleich zum konventionellen waschmittel im hinblick auf fischgiftigkeit. was wirkt sich besser im gewässer aus, bzw. richtet den geringeren schaden an? ich benutze frosch-waschmittel und habe vergangene woche die waschnüsse gekauft und ausprobiert. bisher habe ich nur leicht verschmutztes gewaschen und merke keinen unterschied. ich habe jedoch eben auch den artikel von wikipedia gelesen und bin bei dem wort „fischgiftigkeit“ doch sehr erschrocken, da ich aus ethischen gründen vegan lebe. kann bitte jemand genauer auf das thema eingehen, der was davon versteht?
    vielen dank und lg
    agi

  7. Hallo. Wir, eine Familie mit Kleinkind, waschen schon seit mehreren Jahren mit den Waschnüssen. Und ich kann über die Fleckenentfernung und Sauberkeit nur Gutes berichten. Besonders angenehm finde ich, dass die Waschnüsse nicht nach diesen extrem gekünzelten Substanzen riechen. Was mittlerweile zu einem „Problem“ geworden ist, da Bekannte von uns bzw. deren Kleidung, welche noch herkömmliche Waschmittel benutzen, sehr nach diesen künstlichen Stoffen riechen. Dieser Geruch ist für uns mittlerweile einfach zu stark. Aber ich finde, mehr Natürlichkeit und weniger „gekünzelt“ eh besser 🙂

    1. Ich bin mit den Waschnüssen ebenfalls zufrieden. Viele Flecke bekomme ich auch, ohne Vorbehandlung, mit chemischen Waschmitteln nicht raus. Der Geruch der Waschmittel ist mir außerdem zu extrem. Gerade mit Kindern sollte man den Chemieverbrauch so minimal wie möglich halten.

  8. Überlege auch, die Nüsse zu testen.. bin mir nur noch unsicher wie lange ich mit 1kg hinkomme… man liest die verschiedensten Angaben… bis zu 1 Jahr?!
    Könnt ihr mir vielleicht weiterhelfen….. Dankääää.. 🙂

  9. Ich möchte gerne auf Waschnüsse umsteigen, da ich auf alle Duftstoffe allergisch reagiere und mir die Inhaltsstoffe der duftneutralen Produkte nicht geheuer sind. Also würde ich meine Körperpflegemittel und Reinigungsmittel austauschen. Doch die Frage nach dem Fischgift ist für mich noch nicht geklärt. Kann mir jemand sagen was es damit nun auf sich hat? Schließlich nutzen anscheinend viele Inder und Inderinnen die Waschnüsse und so wie es aussieht gibt es in Indien immer noch Fische, oder? Natürlich will ich nichts ins Grund- oder Abwasser bringen, das in irgendeiner Form schädlich für Mensch, Tier oder Umwelt ist. Als weitere Informationslücke empfand ich, ob das Besprühen von Schädlingen befallenen Pflanzen auch für essbare Pflanzen gilt. Kann ich meine Kräuter damit besprühen und danach ohne Angst meinen Salat damit verfeinern? Schließlich ist es Fischgift…
    Würde mich über eine kompetente Antwort freuen

  10. Vielleicht hat mal wer Interesse ein Waschmittel der neuen Zeit auszuprobieren. Dieses Waschkonzentrat von NeuerHomoSapiens besteht aus energetisiertem Wasser! Absolut chemiefrei. Keine ökosozialen Auswirkungen. Keine vermeindlich besser biologisch abbaubaren Tenside, Saponine…

    Wasser + Energie = Sauber

    Jahrelang erprobt! Funktioniert. Gibts auch als Geschirrspülkonzentrat, für Fliesen, Holz und Teppich.

  11. Ich verwende Waschnüsse für meine Leinenkleidung, da Leinen beim Waschen mit konventionellen Waschmitteln mit der Zeit kaputtgeht und sehr unansehnlich wird. Bei der Verwendung von Waschnüssen bleiben die Farben schön und das Leinen weich, und da die Kleidung nicht verfleckt ist, wird sie auch gut sauber.
    Weichspüler brauche ich generell nicht, da wir extrem weiches Wasser haben.

  12. UNBEDINGT N U R WASCHNUSSPULVER BENÜTZEN !

    LÖST SICH BEIM 1. WASCHGANG , SPÜLT SICH GANZ AUS

    2. DIE 6 WASCHNUSSHÄLFTEN DÜRFTEN WOHL
    SCHON EHER NOCH DEM GUTEN MITTUN DES LIEBEN GOTTES BEDÜRFEN . . VIEL ZU WENIG !

    3. KALK ! ZITRONE und ZITRONENSÄURE LÖSEN KALK
    UND BEHINDERN SAPONIN N I C H T

    4. STARK VERSCHMUTZTE WÄSCHE , (Handwerker)
    WOHL EHER EIN MODERNES VOLLWASCHMITTEL

    5. ABER BESTENS FÜR VEGANE GESCHIRRSPÜLUNG
    UND , WEIL ANTIBAKTERIELL , BESTENS ALS HAUSREINIGER, INS WC
    (schlecht gegen tierische Fette, Butter )

    6. GESUND FÜR DIE HAUT , DESINFISZIERT, WIRKT GEGEN SCHUPPEN .

    GIBT NATÜRLICHE ARBEIT IN NEPAL, INDIEN

  13. Bin vor einigen Monaten bei Alnatura über die Waschnüsse gestolpert; 500g keine 6€, seitdem wasche ich nur noch damit und bin begeistert. Bei uns ist das Wasser sehr hart, so dass ich bei 60° Wäsche Enthärter zufüge, bei weniger Temperatur löst der sich nicht vernünftig. Werde aber auch mal die Maschine mit Zitronensäure durchspülen von Zeit zu Zeit. Klar bestimme Flecken gehen nur mit Zusatzbehandlung raus, siehe da Kommentar meiner VorschreiberInnen, aber das normale verschwizte völlig problemlos und es riecht nach nichts, das ist fantastisch.
    Heute probiere ich es dann auch mal als Haarwaschmittel, ich bin gespannt.
    Der Test mit den Roßkastanien steht noch aus, ich berichte dann.
    Der Verbrauch ist minimal, glaube eher, dass es möglich ist 2 Jahre mit so einem Beutel von 500g auszukommen.

    Warum sollten andere Tenside nicht giftig für Fische sein?
    Habe aber auch nichts Überzeugendes zu dem Thema gefunden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.