Panamabaum

Sterculia apetala, span.: Panamá

Der Baum wird bis zu 40m hoch. Sein Stamm kann auf Brusthöhe einen Durchmesser von 2 Metern erreichen.
Er kann Brettwurzeln bilden, die bis zu 3 Meter hoch werden.

Die Früchte des Baumes sind grün-gelbliche Kapseln, die bis zu 10 cm lang werden.

Das Holz des Baumes ist leicht bis sehr leicht (0,3 – 0,42 g/cm³). Es eignet sich zur Herstellung von Sperrholz.

In der Trockenzeit verliert der Baum sein Laub.

Der Gattungsname „Stercus“ bedeutet „Kot“. Dies ist auf den charakteristischen Geruch von Blättern und Blüten zurückzuführen.

Verschiedene Quellen stellen die Vermutung an, dass der Name dieses Baumes zur Taufe des Landes Panama herangezogen wurde. Der Baum ist auch der Nationalbaum Panamas.

Die Samen des Baumes sind theoretisch essbar und haben einen hohen Gehalt an Stärke und Fetten.

Sie sollen, wenn sie geröstet wurden, nach Erdnuss schmecken.

Wenn sie zusammen mit Wasser verzehrt werden, können sie abführend wirken.

Der Baum kann auch über Stecken vermehrt werden und somit als lebender Zaun einsatz finden.

Es existieren verschiedene Varianten dieses Baumes:
Sterculia allenii E. Taylor
Sterculia apetala (Jacq.) H. Karst.
Sterculia recordiana Standl.

In unserem Wiederaufforstungsprogramm haben wir zwei davon:

  • Der Panamabaum mit den sternförmigen Blättern mit flacher, glatter Oberfläche kommt eher am Pazifik vor.
  • Den Panamabaum mit den rauhen und weiter gespreizten Blattelementen findet man eher am Atlantik.
  • Dieser Baum kann im Botanischen Garten in Berlin Steglitz im Haupthaus „tropische Pflanzen“ besichtigt werden.

    Werden Sie Baumpaten, denn mit unseren Regenwald Bäumen können Sie Kohlendioxid binden.

    Weitere Fotos des Baumes sind hier einsehbar.

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