Gummibaum

Castilla Elastica, span.: Hule

Hierbei handelt es sich NICHT um den gleichen Typ Gummibaum, den man in heimischen Wohnzimmern in Deutschland antreffen kann (Ficus elastica) und der zur Familie der Feigen gehört.
Der hier vorliegende Gummibaum Castilla Elastica zählt aber zu einer verwandten Spezies.

Es wird erzählt, dass es in der Region um Bijagua früher sehr viele dieser Bäume gab und dass die Bewohner nichts anderes beruflich taten, als deren Latex abzuzapfen. Dazu schlägt man diagonale Kerben in den Stamm des Baumes und fängt dann die daraus austretende Flüssigkeit auf.
Lässt man sie auf der Haut trocknen, so entsteht eine Art natürliches Pflaster.

Um nutzbaren Gummi herzustellen, wird diese Flüssigkeit mit der Milch der Mondblume (Ipomoea alba) vulkanisiert. Die Mondblume ist eine Ranke, welche in den Abendstunden ihre Blüten öffnet und dann einen faszinierenden Duft verströmt.

In früheren Zeiten wurden aus der Milch dieses Baumes Gummistiefel und Autoreifen hergestellt.

Die fleischigen Früchte dieses schnell wachsenden Baumes erfreuen sich bei vielen Tieren wie dem Tukan und dem Soldatenara großer Beliebtheit.
Die Früchte sind auch für Menschen genießbar.

Die Maya nutzten den Gummi des Baumes, um harte, zurückdotzende Gummibälle für das rituelle Ballspiel “Pok ta Pok” herzustellen.

Dieser Baum kann im Botanischen Garten in Berlin Steglitz im Haus „tropische Nutzpflanzen“ besichtigt werden.

Mit einer Baumpatenschaft können Sie Regenwald schützen!

Ein Gedanke zu „Gummibaum“

  1. Ich bedanke mich bei meiner Klasse 13 S 2 des beruflichen Gymnasiums in Eberswalde für dieses naturverbundene Geschenk zum Abschluss ihres Abiturs!
    Hoffentlich gerät der positive Gedanke meiner Klasse und das investierte Geld in die richtigen Hände, sodass der Aktionismus auch wirklich erfolgreich für undere Erde ist!!!
    Liebe Grüße, Frau Carmen Fischer

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