Männliche Zeder

Carapa guianensis (auch: Carapa nicaraguensis), span.: cedro macho, caobilla

Die “männliche Zeder” stammt aus der Familie der Mahagonygewächse und kann eine Höhe von mehr als 40 m erreichen und schlägt Brettwurzeln.

Bettwurzeln sind oberirdische, sich zu den Seiten hin ausladende Wurzeln, die den Baum wie Stützen in seiner Position stabilisieren und ihm somit ermöglichen, sich auch in Zonen mit weichen Böden zu etablieren.

Aus Rinde, Blättern und Samen lässt sich ein Öl herstellen das für Seife und Kerzen sowie als Mückenschutz Verwendung findet.

Dem Öl wird auch ein medizinischer Nutzen zugesprochen.

Das Holz dieser Bäume erfreut sich hoher Beliebtheit, da es einfach zu bearbeiten ist und sich sogar drehen lässt.

Es hat eine rötliche Farbe und aus ihm werden Türen, Tür- und Fensterrahmen, Möbel und gedrehte Stücke wie Gardinenstangen gefertigt.

Der Name dieses Holzes wurde im illegalen internationalen Holzhandel zum Tarnen vom wertvollen Mahagony (Swietenia macrophylla – span.: Caoba) genutzt, denn für Carapa guianensis gelten keine Handelsrestriktionen.

Die jungen Triebe der männlichen Zeder werden oft von Plagen befallen. Die Bäumchen sind aber sehr zäh und erholen sich in der Regel wieder.

Meist handelt es sich bei den Plagen um Mottenschildläuse (Bemisia tabaci)
Auch Motten des Generus Hypsipyla spp. richten Schaden an Knospen an.
Diese Schäden führen dazu, dass die Männliche Zeder Bifurkationen (zwei- oder mehrfache Hauptstämme) ausbildet.

Übernehmen Sie eine Baumpatenschaft oder verschenken Sie einen Baum zur Taufe!

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