Brotnussbaum

Brosimum alicastrum, span: Ojoche

Der Baum enthält einen milchigen Latex, der trinkbar ist und früher als Muttermilchersatz genutzt worden sein soll.
Die Früchte des Baumes, die bei allen möglichen Arten von Säugetieren und Vögeln sehr beliebt sind, enthalten Aminosäuren.
Der Baum wurde bei den Maya in Guatemala angepflanzt und man sagt, jedem Toten wurde ein Brotnussbaum auf sein Grab gesetzt. Auf dass es ihm in den ewigen Jagdgründen an Nichts mangeln möge.
Tatsächlich ist die Nuss des Baumes sehr nahrhaft. Ein Brotnussbaumwald produziert pro Hektar etwa zehn Mal mehr Eiweiß als Mais. (Für mehr Details zu den Nährwerten der Brotnuss, siehe Tabelle in Galerie)
Das in den Nüssen enthaltene Triptofano hilft bei Bluthochdruck, reduziert Stress und hilft beim Einschlafen.
Die trockenen Samen sollen nach Schokolade schmecken, während das Fruchtfleisch leicht bitter-süßlich mit Noten von Pfirsich und Karotte schmeckt.
Die Konsistenz des Fruchtfleisches ist weich, aber gleichzeitig knackig.

Während einer Hungersnot im Nordwesten Costa Ricas zwischen 1953 und 1954 hatte die ergiebige Ernte des Brotnussbaums, dessen Nutzen in Vergessenheit geraten war, Schlimmeres verhindert. Die Bevölkerung konnte auf die Nuss als Hauptnahrungsmittel zurückgreifen. Zehn Jahre später jedoch wurden unzählige dieser Bäume gefällt, um Dachhimmel herzustellen. Dies führte beinahe zum Aussterben dieses wertvollen Baumes.

Für die Samenverteilung zeichnen vor allem Fledermäuse verantwortlich.
Interessant ist auch, dass der Latex gegen Magenproblemen helfen soll. In verdünnter Form soll er gegen Asthma Anfälle helfen.
Neben der Spezies Brosimum alicastrum pflanzen wir auch Brosimum utile (span.: Lechoso). Letzterer hat im Jugendstadium eine Ähnlichkeit mit der Goldnuss und weniger spitz zulaufende Blätter.

Quelle Tabelle: Instituto Nacional de Nutrición, México
Sonstige Quelle: Flugblatt “El Ojoche – Alimento Natural de los Bosque Tropicales”

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