„Bananen Manú“

Vitex cooperi, span: manú plátano

Dieser Baum wird bis zu 30 m hoch und bildet Brettwurzeln aus. Der Stamm kann einen Durchmesser von 1,5m erreichen. Die Rinde ist gräulich und teilweise korkig.

In der der Zeit zwischen Mai und August blüht dieser Baum. Die bläulich, lilafarbenen Blüten riechen süßlich und sind jeweils ein Zentimeter breit und können in Gruppen am gleichen Blütenstengel auftreten.
Jede Frucht, die ballonförmig ist und nur ein bis 1,2 cm lang wird, beinhaltet 1-4 Samen. Die Früchte sind grün und werden schwarz, wenn sie reif sind.

Vorkommen zwischen Guatemala und Kolumbien. Bis zu einer Höhe von 1000 m ü.N.d.M.

Nutzen:
Das Holz dieses Baumes wird als qualitativ hochwertig erachtet. Es kommt zum Einsatz als Werkzeugriffe, Eisenbahnschwellen, Parkett, Zaunpfosten und als Tragbalken bei Konstruktionen.

Die schönen Blüten des Baumes und die schattenspendende Wuchsform legen einen Einsatz im innerstädtischen Bereich nahe. Empfehlenswert ist auch eine Anpflanzung in der Nähe von Flüssen.
Der Baum verliert ein Mal im Jahr seine Blätter.

Als junger Baum wächst der „Bananen Manu“ nur sehr langsam und benötigt häufiges Freimachen. Die Stammform kann ungleichmäßig sein, was ein Vorteil für Tiere ist. Diese können in den Baumhöhlen wohnen.
Für die Holzgewinnung ist dies natürlich nachteilig.

Bei Versuchsanpflanzungen in Costa Rica wurde das langsame Wachstum bestätigt. Nach 2,5 Jahren betrug das durchschnittliche Wachstum von Vitex cooperi 2,7 m in der Höhe und 2,3 cm im Durchmesser (auf Brusthöhe).
Nach 10 Jahren betrug das Wachstum in der Höhe 10,2 m und in der Breite 9 cm (auf Brusthöhe)

Das spezifische Gewicht des Holzes beträgt 0,5-0,6.

Folgende Schmetterlingsraupen sind an diesem Baum anzutreffen: Parasa sandrae, Eacles imperiales, Sorocaba Janzen01, Chiomara mithrax