Titorbaum

Sacoglottis trichogyna, span.: Titor

In der Umgebung von Sarapiquí kommt dieser Baum oft als Überbleibsel des einstigen Waldes auf Weideland vor. Auch kann man ihn am Rande von Baumgruppen finden. Der Baum trägt eine hohe Anzahl von Früchten, die durch Nagetiere wie Guatusas (Dasyprocta) oder Tepezcuintles (Agouti paca) verbreitet werden.

Der Soldatenara (Ara ambiguus) ernährt sich von den Samen dieses Baumes, sobald diese reif sind und sobald die Samen der Waldmandel (Dipteryx panamensis) nicht mehr zur Verfügung stehen. Dies ist üblicherweise in der Zeit zwischen April und August der Fall.1
Nach der Waldmandel sind die Früchte des Titor Baumes die zweitwichtigste Nahrungsquelle für den großen Soldatenara.

Holzarbeiter erinnern sich, dass früher viele dieser Bäume existierten, sie aber wegen ihres exzellenten Holzes sehr gefragt waren und unzählige Titor Bäume daher gefällt wurden.

Der Baum wird normaler Weise 15-35m hoch. Selten bis zu 50m. Der Stamm hat eine rötliche Rinde.

Der Baum hat eine dichte Krone und hängende Äste. Die jungen Blätter sind blass rosa. Die Innenseite der Rinde ist rötlich und riecht nach Zuckerrohrsaft.

Auch die Früchte riechen merkwürdig süßlich nach Zuckerrohrsaft. Das Fruchtfleisch ist ähnlich klebrig und dünn wie bei der Waldmandel.

Vorkommen von Nicaragua bis Panama. In Costa Rica nur im Norden zwischen 20-500 m.ü.N.M.

Blüht im August und September. Die Hauptfruchtzeit ist in den Monaten Februar, März und April.2

1 2http://www.eco-index.org/search/pdfs/261report_7.pdf (Seite 12)

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